Depressionen verstehen und behandeln

Woran leiden wir heute? - An Depression und Burnout

Die Depression ist ein Symptom und will uns aufwecken

Fühlen Sie sich im dunklen Land gefangen? Es gibt Wege heraus aus dieser Sackgasse

Text

  • Ganz vorweg: Ihnen kann geholfen werden! – und das sogar auf ungewöhnliche und meist rasche Art und Weise!
  • Depressionen sind versteh- und tatsächlich behandelbar
  • Sie können in ein lebenswertes, sinnvolles und gutes Leben zurückfinden
  • Depressionen sind zumeist „nur“ ein Symptom für etwas anderes
  • Die Gefühle von Wertlosigkeit, Sinnlosigkeit, Scham, Schuld, Trauer, Leere, unterdrückter Wut sind ebenfalls „nur“ Symptome
  • Trauen Sie sich, Hilfe anzunehmen. Es gibt einen großen Schatz zu heben: sich selbst, Ihre Selbstheilungskraft, Ihre Lebendigkeit!

Ein Fall-Beispiel

Depression - ein Beispiel - auflösen - Hypnose-Therapie - Klopftechnik - Klopftherapie - Dr. Marc Fiddike - Arzt in Hamburg
Depression – Düstere Wolken der Tränen, der Leere, des Schmerzes

Nennen wir sie einmal Martina. Martina ist 46 Jahre alt.

Martina ist verzweifelt. Es geht ihr seit Jahren – eigentlich ihr ganzes Leben lang – immer wieder längere Phasen schlecht. Sie erkennt heute immer mehr, dass tatsächlich schon ihr ganzes Leben lang ein Schleier der Bedrücktheit und Gebremstheit auf ihr lag.

In den schlimmeren Phasen fühlt sie sich depressiv, schwer, hat körperliche Missempfindungen wie ein nagendes Gefühl in der Brust oder im Bauch, Engegefühle und oft auch Atemnot. Es ist, als ob sie innerlich aufgefressen würde. Sie ist antriebslos, sieht sich selbst in einem abwertenden und schlechten Licht, meint, sie tauge nichts, könne nichts. Dies fühlt sie, obwohl Sie Akademikerin ist und ihren äußeren, beruflichen Weg „gut“ gemeistert hat. Wenn Sie über sich spricht, hört sie oft die Kommentare „du hast doch viel erreicht und stehst gut da. Und schlecht aussehen tust du auch nicht.“ Diese wohlmeinenden Worte helfen ihr leider nicht. Sie zieht sich tendenziell zurück und fühlt in ihrer Innenwelt die altbekannte Unverbundenheit, Einsamkeit, das Gefühl, nicht dazuzugehören. Sie kommt aus diesem Gefängnis nicht dauerhaft heraus, ihre Beziehungs- und Kontaktängste blockieren sie. Es fällt ihr immer wieder sehr schwer, den Kontakt zur Welt und den Menschen zu halten. Sie hat viele Beziehungen gehabt, es ging oft dann „irgendwie“ immer wieder in die Brüche. Martina fühlt sich nicht willkommen, wertlos, unverbunden, sie erkennt keinen Sinn mehr in ihrem Leben. Hoffnungslosigkeit, Hilflosigkeit und Verzweiflung beherrschen ihre Gefühle. In all dem ist immer wieder auch Angst, eine diffuse Angst. Ein tiefes Gefühl der Verlassenheit, des Abgeschnitten-Seins. Ganz tief in ihr sitzt eine Scham. Die Scham, schlecht und falsch zu sein. Martina kennt all diese Themen seit ihrer Kindheit, die nicht leicht war. Unangenehm sind ihr zudem die Gefühle von Reizbarkeit, Groll und diffuser Wut – diese sowie deren Stärke kann sie oft nur erahnen und sie bleiben eher angestaut in ihr verborgen. Sie finden keinen Weg nach außen. Sie wüsste auch nicht, wohin damit, denn ihr ist intuitiv klar, dass diese Wut nicht in die Gegenwart gehört, sondern ihrer alten biografischen Wut entspricht.

Ein Fall-Beispiel

Dieses Beispiel einer Patientin zeigt eine komplexe Symptomatik und ist sicher nicht durchschnittlich. Es zeigt aber, wie die Lebensgeschichte eines Menschen zu Problemen führen kann, die eben nicht „mal eben so“ gelöst werden können. Martina hat in ihrer Kindheit viel Ablehnung, Abbruch und Wechsel erlebt. Es gab keine emotional stabile und vertrauensvolle Verbindung zur Mutter, der Vater war früh abwesend und seine vereinzelten Einwirkungen waren nicht hilfreich – eher das Gegenteil. Stabile wohlwollend-zugewandte Bindungen hat Martina nicht wirklich erlebt. Sie wurde weggegeben und war später auch viel allein. Die Schulzeit war – wie man heute sagt – von Mobbing geprägt. Einmal Opfer, immer Opfer – ein Motto, das tatsächlich oft zutrifft, weil die frühe Ohnmacht und das Ausgeliefertsein später im Leben dann genau solche Situationen in anderen Lebensbereichen anziehen. Die inneren Wurzeln, das Fundament sind beschädigt und dies wirkt sich bis heute aus. Depressionstendenzen bestehen bei Menschen mit beschädigten Wurzeln häufiger. Auch sind Frauen häufiger betroffen. Mittlerweile wird allerdings diskutiert, dass Männer Depression möglicherweise nur anders ausleben, da sie viel stärker in der Macher-Aktivitäts- und dann auch Burnout-Dynamik verfangen sind.

In diesem Beispiel wird auch deutlich, dass es „die“ Depression nicht gibt, sondern dass ein depressiver Zustand eigentlich ein Symptom bzw. eine Folge von davor- und dahinterliegenden Entwicklungen ist. Lassen Sie uns im Folgenden dies etwas näher betrachten und weiter unten besprechen, weshalb die Psychotherapie mit Hypnose / Hypnosetherapie und dem SPOT-Klopftherapie-Konzept besonders gut zur Behandlung geeignet sind.

Hilfe IST möglich - oft ganz ander als gedacht - OHNE ewiges Graben und "alles nochmal!"