Beim Lesen träumen wir uns irgendwie immer in Trance

Texte - einfach so... | Böse, lustig, schräg

Start: nicht von mir...

Die Entscheidungen waren nur der Anfang von etwas. Wenn man einen Entschluss gefasst hatte, dann tauchte man damit in eine gewaltige Strömung, die einen mit sich riss, zu einem Ort, den man sich bei dem Entschluss niemals hätte träumen lassen.

(Der Alchimist) – Paulo Coelho

August 2020
sogar ein ganzes Buch:
Corona-Krimi

Als der Tod sie holte

29.3.2020  (Passend zu den Corona-Plandemie-Zeiten – nicht von M.F. – Dank an einen Kommentator auf Youtube – Stefan H.)

Es gibt da eine wunderbare Geschichte:

Ein Student ist auf dem Weg in eine große Stadt. Vor dem Stadttor trifft er auf den Tod, der im Schatten der Stadtmauer sitzt. Der Student setzt sich daneben, grüßt und fragt:

„Guten Tag Gevatter, was hast Du vor?“

Der Tod antwortet: „Ich gehe gleich in die Stadt und hole mir 100 Leute!“

Der Student erschrickt, rennt in die Stadt und schreit: „Der Tod ist auf dem Weg in die Stadt, er will sich 100 Leute holen!“ Die Leute rennen in ihre Häuser, verbarrikadieren sich, aber vor dem Tod gibt es kein Entrinnen….. Nach vier Wochen verlässt der Student die Stadt und sieht beim Verlassen dieser abermals im Schatten der Stadtmauer den Tod sitzen.

Er rennt auf ihn zu und brüllt ihn an: „Du Lügner! 100 Leute wolltest Du holen, jetzt aber, nach vier Wochen, sind es weit über 500 Tote!“

Der Tod erhebt sich gemächlich, sieht den Studenten an und sagt ganz ruhig:

„ICH habe mir planmäßig die 100 geholt, die ich mir immer hole: Alte, Kranke, Schwache…. Die anderen hat die ANGST getötet, und die hast DU in die Stadt getragen!“

Als die Welt untergeht - M.F.

Vom 11.3.2020

Ein Auszug aus meinem Buch „Corona Countdown“, erschienen Juli 2020 – HIER mehr

Spätes 2020

Alles mit Corona wurde mittlerweile sofort zensiert und gelöscht. Deshalb sprach Maro jetzt immer liebvoll von Corinna.

Das rechte Regal bei Penny war leer, unten ganz hinten lag noch ein aufgerissenes Paket Nudeln herum.

Das linke war fast leer. Im nächsten Regal gab es zum Glück noch reichlich Pakete mit Alltagsmasken. Er schnappte sich zwei Hunderter-Pakete. Die saßen ganz gut, auch jetzt bekam er leidlich Luft durch dieses Modell.

Es gab keine Wagen mehr, seine alte Plastiktüte musste für heute noch einmal reichen. Auch diese Art Tüten waren schon lange abgeschafft.

Erschöpft schlurfte er durch die Gänge und pickte sich etwas von den Resten zusammen.

Viele Menschen waren krank, viele gestorben, überall auf der Welt. Das hatten Sie monatelang im Fernsehen und der Qualitätspresse zu sehen bekommen. Erstickende Menschen auf Intensivstationen, immer dieselben Bilder.

Mittlerweile waren die Liefer-Engpässe bei Mundschutzmasken, Küchenrollen, Klopapier, Kanistern mit Desinfektionsmitteln und Plastikhandschuhen ja überwunden. Trotzdem stand er manchmal vor leeren Regalen.

»Wie schlimm war das noch im Februar«, seufzte er. »Da waren wir echt unterversorgt!« Schön, dass Regierung und Wirtschaft es nun nach Monaten geschafft hatten, diese Produkte für alle ausreichend zur Verfügung zu stellen.

Erleichtert atmete er tief durch, soweit dies mit seiner Alltagsmaske möglich war. Wie gut, dass sie für uns sorgten!

Dass es mittlerweile auch hier in Hamburg Bananenrepublik geworden war, musste halt akzeptiert werden – wie sollten sie sonst den Kampf gegen das böse Corinna gewinnen? Ohne Opfer ging das halt nicht!

An der Kasse war es prima, denn das Bargeld war im Sommer 2020 abgeschafft worden. Sie hatten einfach ein Notstandsgesetz zur Verhinderung einer vernichtenden dritten Pandemie-Welle mit diesem Neu-Neu-artigen-CO2-Virus (oder so ähnlich hieß es doch gleich) durchgewunken. Dies war im Juli geschehen. Die Vorbereitung auf diesen Schritt hatten sie schon Jahre zuvor begonnen. Die Generalprobe für alles war das Event 201 im Oktober 2019 in New York. Und dann hatten die Regisseure der Inszenierung sich von Woche zu Woche gegenseitig überboten.

Aber zurück zur Kasse:

Keine ältere Dame (oder älterer Herr oder älteres Etwas) kramte mehr entzückt mit »ich hab’s passend!« 10 Minuten nach Kleingeld. Stattdessen wurde alles kontaktlos von der Karte eingezogen. Man brauchte diese nicht einmal mehr zu zücken. So konnten die üblichen zwei Einkaufswagen pro Kopf rasch abgewickelt werden. »Einfach Klasse«, freute Maro sich.

Auf den Straßen war es schon länger wie leergefegt. Denn ohne die per Handy über die Corinna-App beim Einwohnermeldeamt beantragte und dann genehmigte Ausgangserlaubnis (zum dringenden wöchentlichen Hamsterkauf, zum Notfall-Arztbesuch oder Arbeitsplatz, wenn Heimarbeit nicht möglich war) durfte keiner mehr das Haus verlassen. Es war wirklich ein Segen! Maro fühlte sich nach dem monatelangen diffusen Rumgeeier der Regierung endlich richtig sicher. Weder Spahn noch Merkel hatten zuvor klare Ansagen gemacht. Das war jetzt geregelt.

Zum Glück gab es die WHO – die Weltgesundheitsorganisation. Die oberste Wächterin für das Wohlergehen der Menschen. Erst nicht besonders selbstbewusst, dann aber zunehmend nachlegend, wurde der Ernst der Lage kommuniziert. Das pandemische und katastrophale Ausmaß mit unzähligen Toten im Laufe der letzten Monate ließen Tedros Adhanom Ghebreyesus als Chef der WHO dann schließlich doch energisch den internationalen Notstand ausrufen. Maro verzieh der WHO, dass sie seit SARS 2003/ 2004, über Schweinegrippe 2009, Vogel-, Affen- und Clownsgrippe nur heiße Luft und künstliche Panik verbreitet hatte. Und sich alles im Nachhinein als null und nichtig relevant erwiesen hatte.

Jetzt aber war es wirklich schlimm, richtig schlimm! Es war zum Verzweifeln!

»Es war doch besser, vorsichtig zu sein«, murmelte Maro vor sich hin, während er mit seinen Einkäufen in der Plastiktüte die Straße entlang schlurfte. »Wenn das Kind erstmal in den Brunnen gefallen war, konnte man es nur schwer wieder herausholen.«

Die Aus